Unterwegs
Das war Burgenland Extrem 2026
Im Mittelpunkt stand erneut die klassische Langdistanz über rund 120 Kilometer. Bereits in den frühen Morgenstunden starteten die ersten Gruppen in die Dunkelheit und begaben sich auf ihre persönliche Herausforderung. Ergänzt wurde diese Strecke durch kürzere Varianten über 60 und 80 Kilometer, die auch Einsteiger:innen und Genussgeher:innen die Teilnahme ermöglichten.
Schon am Vortag gingen die Radfahrer:innen an den Start. Sie umrundeten den Neusiedler See gleich mehrfach und legten dabei mehrere hundert Kilometer zurück – bei Kälte, Wind und teils glatten Straßen.
Nachwuchsformate und Bewegung für junge Menschen
Ein zentrales Element der Burgenland Extrem Tour ist seit Jahren die Einbindung von Kindern und Jugendlichen. Auch 2026 nahmen wieder zahlreiche Schulklassen an eigenen Strecken teil. Für die Jüngsten wurde eine kurze, altersgerechte Route angeboten, bei der Spaß, Teamgeist und Bewegung im Vordergrund standen.
Damit unterstreicht die Veranstaltung ihren Anspruch, nicht nur ein Extremsport-Event zu sein, sondern ein generationsübergreifendes Bewegungsprojekt.
Gemeinschaft statt Wettkampf
Die Burgenland Extrem Tour ist kein Rennen. Es gibt keine Siegerlisten und keine Zeitlimits im klassischen Sinn. Entlang der Strecke half man einander mit warmem Tee, kleinen Snacks und aufmunternden Worten. Viele Teilnehmer:innen beschrieben gerade diese besondere Atmosphäre als den eigentlichen Kern der Veranstaltung.
Das Motto 2026 lautete „Mission26“ – ein Symbol für Bewegung, Durchhaltevermögen und den Mut, persönliche Grenzen zu verschieben.
Respekt für Natur und Umwelt
Die einzigartige Landschaft rund um den Neusiedler See bildete auch heuer wieder die eindrucksvolle Kulisse für das Event. Die Veranstalter:innen legten großen Wert auf Nachhaltigkeit und einen achtsamen Umgang mit der Natur. Entlang einzelner Streckenabschnitte beteiligten sich Teilnehmer:innen freiwillig an kleinen Clean-Up-Aktionen.





