Kultur

Neues Liszt Zentrum Raiding eröffnet

Am 15. Mai wurde das neue Liszt Zentrum Raiding mit einem Festakt feierlich wiedereröffnet. Im Mittelpunkt steht die neue Ausstellung ‚Le Concert c’est moi – Das Konzert bin ich‘. Sie widmet sich dem großen Künstler und Virtuosen Franz Liszt als Mensch, Musiker und Mythos. Im Rahmen der Neugestaltung des Museums wurde von den Landesimmobilien Burgenland auch ein Zubau errichtet, der das Museum und das gesamte Liszt Zentrum als lebendigen Kultur- und Begegnungsort neu positioniert.

Das Liszt Zentrum feiert eine neue Ära und wurde feierlich eröffnet.
Das Liszt Zentrum feiert eine neue Ära und wurde feierlich eröffnet. © Andreas Hafenscher

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, zahlreiche Ehrengäste, das Kuratoren-Team, Medienvertreter:innen sowie viele Liszt-Begeisterte waren bei der Eröffnung vor Ort, um gemeinsam den Start in eine neue Ära für Raiding und das Burgenland zu feiern.

LISZT IN DREI AUSSTELLUNGSBEREICHEN

Die neue Ausstellung, bestehend aus drei Bereichen auf insgesamt 250 m² Ausstellungsfläche, lädt Besucher:innen ein, Franz Liszt als Mensch, Musiker und Mythos ganz neu zu entdecken – persönlich, multimedial, berührend. Kuratiert von Theresia Gabriel sowie Eduard und Johannes Kutrowatz, gestaltet von Christof Cremer, spannt die Schau einen Bogen zwischen europäischer Musikgeschichte und gegenwärtiger Vermittlungskultur. Gezeigt werden rund 150 Exponate.

Liszt Geburtshaus

In seinem original erhaltenen Geburtshaus werden Liszts Wurzeln, seine Verehrung durch die „Lisztomanie“ und zentrale biografische Wendepunkte greifbar – unter anderem durch seltene Objekte und virtuelle Erzählformate mit Nike Wagner, der Ur-Urenkelin von Franz Liszt.

Liszt Salon

Eine Reise durch Liszts prägende Lebensstationen – von Wien über Paris bis Weimar und Rom – rückt seine Konzerterfolge, sein humanistisches Engagement und seine musikalischen Innovationen ins Zentrum.

Liszt Instrumentensammlung

Klangvoll wird es mit der Präsentation historischer Tasteninstrumenten – Leihgaben des Liszt-Vereins, darunter ein Erard-Flügel mit Doppelrepetitionsmechanik und ein Tafelklavier wie jenes aus Liszts Kindheit.
 

© Andreas Hafenscher