Lässig leben
Von Galizien ins Burgenland - Lässig Leben im Burgenland
Jesus stammt aus Montillon, einer beschaulichen Ortschaft in der Region Galizien, rund 25 Kilometer vom Meer entfernt und nahe der berühmten Pilgerstadt Santiago de Compostela. Als Koch war er bereits früh international unterwegs auf einem Frachter. „Die Gastronomie war immer mein Traum“, erinnert er sich. Auf der Suche nach Erfahrung landete er später als Saisonarbeiter in der Schweiz. In Genf kreuzten sich die Wege des jungen Spaniers mit der Burgenländerin Silvia, die ebenfalls auf Saisonarbeit war. Es war Liebe auf den ersten Blick und der Beginn einer gemeinsamen Zukunft. Nach einiger Zeit in der Schweiz beschlossen die beiden schließlich zurück in Silvias Heimat, ins Burgenland zu gehen.
Ein neues Kapitel
„Gleich vom ersten Tag an fühlte ich mich hier wohl.“ Die Menschen seien offen, herzlich und hilfsbereit gewesen und auch die ländliche Umgebung in Walbersdorf gefiel ihm sofort. Sein kontaktfreudiges Wesen machte es ihm leicht, schnell neue Freundschaften zu schließen. Bereits nach einem Jahr sprach er fließend Deutsch und er arbeitete viele Jahre in mehreren renommierten Gastronomiebetrieben des Burgenlandes.
Der Traum vom eigenen Restaurant
Gemeinsam gründeten Jesus und Silvia eine Familie und bekamen drei Töchter. Als diese älter wurden, fasste der gebürtige Spanier endlich den Mut, seinen lang gehegten Traum wahr werden zu lassen: Sein eigenes Restaurant. Besonders beliebt sind seine Tapas-Abende, die sich – ganz authentisch – über mehrere Stunden ziehen können. Der gebürtige Spanier ist heute vor allem für seine Fischspezialitäten bekannt und probiert laufend neue Kreationen aus.
Heimat in jedem Schluck
Neben der Gastronomie hat Jesus vor allem die burgenländische Weinkultur für sich entdeckt. „In Spanien gebe es zwar guten Wein, aber die Tradition des Verkostens, der Heurigenkultur und der gemütlichen Weinkeller habe ich erst hier richtig kennengelernt“, schwärmt er.



Ein neues Kapitel
„Gleich vom ersten Tag an fühlte ich mich hier wohl.“ Die Menschen seien offen, herzlich und hilfsbereit gewesen und auch die ländliche Umgebung in Walbersdorf gefiel ihm sofort. Sein kontaktfreudiges Wesen machte es ihm leicht, schnell neue Freundschaften zu schließen. Bereits nach einem Jahr sprach er fließend Deutsch und er arbeitete viele Jahre in mehreren renommierten Gastronomiebetrieben des Burgenlandes.
Der Traum vom eigenen Restaurant
Gemeinsam gründeten Jesus und Silvia eine Familie und bekamen drei Töchter. Als diese älter wurden, fasste der gebürtige Spanier endlich den Mut, seinen lang gehegten Traum wahr werden zu lassen: Sein eigenes Restaurant. Besonders beliebt sind seine Tapas-Abende, die sich – ganz authentisch – über mehrere Stunden ziehen können. Der gebürtige Spanier ist heute vor allem für seine Fischspezialitäten bekannt und probiert laufend neue Kreationen aus.

Heimat in jedem Schluck
Neben der Gastronomie hat Jesus vor allem die burgenländische Weinkultur für sich entdeckt. „In Spanien gebe es zwar guten Wein, aber die Tradition des Verkostens, der Heurigenkultur und der gemütlichen Weinkeller habe ich erst hier richtig kennengelernt“, schwärmt er.
Gekommen, um zu bleiben
Jetzt ist das Ehepaar bereits in Pension und das Restaurant öffnet nur mehr sporadisch. Sie genießen die Weihnachtszeit und besuchen besonders gerne die wunderschönen Christkindlmärkte in der Region. Jesus oder auch „Yosu“, wie er hier von manchen genannt wird genießt, auch gerne den Glühwein und die heimische Weihnachtsbäckerei – Dinge, die es in seiner Heimat so nicht gibt. Er liebt es auch am Neusiedler See zu spazieren, dessen Weite ihn an das Meer erinnert. Familie bedeutet ihm alles, ebenso die Freundschaften, die er mit großer Hingabe pflegt. Ein Mann, der gekommen ist, um zu bleiben – und der zeigt, wie viel Herzlichkeit im Burgenland steckt.
