Meine Gesundheit - mein Burgenland

Der burgenländische Weg in der Gesundheitsversorgung

Text: Leo Szemeliker

Ein Konzert nur für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses Kittsee – damit bedankte sich Martin Franz Neuberger aus St. Andrä am Zicksee im Vorjahr, nachdem er mit COVID auf der Intensivstation behandelt worden war. Darauf angesprochen, übermittelte der Autor, Lehrer und Biobauer diesen Text:

 

Auch Frau Anni S.  entging im Krankenhaus Güssing nur knapp der Intensivstation. Sie berichtet: „Ich habe mich während den zwei Wochen von dem Personal wie auf Händen getragen gefühlt. Mein größter Respekt geht an alle, die im Krankenhaus arbeiten – vor allem in der Pandemie.“ Sie beschenkte die Belegschaft der COVID-Station mit selbst gemachtem Kürbiskernöl.

Geschichten wie diese zeigen, wie wichtig im Burgenland Nähe ist: Nähe in Kilometern und Minuten gemessen, bis zum nächsten Spital. Aber vor allem auch diese menschliche Nähe, die das Burgenland ausmacht.

Eines steht fest: Burgenlands Krankenhäuser sind da, wenn etwas passiert. Neben der Standortgarantie sind die richtigen Angebote das Um und Auf - mehr noch, wenn sie auf die Anforderungen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger abgestimmt sind. Deshalb startet das Land Burgenland eine große Gesundheitsumfrage.

Burgenländer*innen am Wort

Die burgenländische Gesundheitsversorgung entwickelt sich laufend weiter. Mit dem Regionalen Strukturplan Gesundheit sind bis 2025 die Weichen gestellt. Das Burgenland plant aber schon für die weitere Zukunft. Bei der landesweiten "G'sund im Burgenland" Umfrage soll ein umfassendes Meinungsbild über das Angebot und die Zufriedenheit der Gesundheitsversorgung eingeholt werden.  Mit Ihren Antworten tragen Sie dazu bei, dass sich das Burgenland und seine Spitäler weiter gut entwickeln. 

Jetzt bei der Umfrage mitmachen. 

 

Rekordinvestitionen

Die Standortgarantie wurde Anfang 2021 im Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG) Burgenland fixiert. Damit ist das Burgenland flächendeckend versorgt. Der RSG sagt aber auch: Was ist die Basisversorgung und wer spezialisiert sich worauf zusätzlich. Wer ist etwa für die Notfall-Operationen zuständig nach einem Unfall, wer für planbare Eingriffe – etwa Knie, Hüfte, Schilddrüse oder für dringende Krebs-OPs. Knapp 180 Millionen Euro investiert das Land Burgenland heuer in die Gesundheitsversorgung der Burgenländerinnen und Burgenländer – so viel wie nie zuvor.