Lässig leben

Takitos: Zwischen Tacos und Tafelspitz

Manchmal führt das Leben einmal um die Welt, bevor man erkennt, wo man wirklich ankommen möchte. Für Elena Rittner war dieses Ankommen kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung für ein neues Kapitel im Burgenland

Elena Rittner im Gespräch

Elena ist Mexikanerin, aufgewachsen im nördlichen Sonora, umgeben von einer großen Verwandtschaft. Familie ist für sie nicht einfach ein Wort, sondern ein Versprechen. Ihr Ehemann Karl stammt aus Eisenstadt, wo seine Eltern bis heute leben. Als sich der Gesundheitszustand seines Vaters verschlechterte, war klar: Sie wollen nicht aus der Ferne unterstützen. 2023 zog das Ehepaar mit seinen beiden Kindern ins Burgenland. Für Karl eine Rückkehr, für Elena ein Neubeginn.

Vertrautes im Neuen

Manches war sofort vertraut. „Tafelspitz kenne ich schon aus Mexiko“, sagt sie und lacht. Durch die Geschichte Maximilians haben österreichische Einflüsse auch ihre Heimat geprägt. Und trotzdem ist hier vieles anders. Ruhiger. Geordneter. „Die Menschen sind vielleicht nicht auf den ersten Blick so laut wie bei uns“, sagt sie, „aber wenn man sie kennenlernt, sind sie unglaublich herzlich.“

Ein Ort, der verbindet

Nachdem Elena ihr erfolgreiches Modebusiness zurücklassen musste, entstand aus einer spontanen Idee ihr mexikanisches Bistro. Begonnen als kleiner Imbiss, ist es heute ein farbenfroher Treffpunkt in der Eisenstädter Innenstadt, getragen von der Offenheit der Gäste. Statt anonymer Großstadt spürt sie hier Gemeinschaft. Kinder drücken neugierig ihre Nasen ans Fenster und rufen „Señora!“. Gäste probieren vorsichtig ihre ersten Tacos und lernen, dass man sie mit den Händen isst. „Wer mit einem ernsten Gesicht hereinkommt, geht lächelnd wieder hinaus“, erzählt Elena. „Das freut mich jedes Mal.“

Wo Herkunft
bleiben darf

Dass sie sich in einer neuen Heimat so gut aufgenommen fühlt, sei keine Selbstverständlichkeit. „Man muss offen sein – auf beiden Seiten.“ Ihre mexikanische Lebensfreude, die Farben, die Kulinarik, das strahlende Lachen – all das brachte Elena mit. „Ich bin, wie ich bin“, sagt sie, „und hier darf ich das auch sein.“

Vertrautes im Neuen

Manches war sofort vertraut. „Tafelspitz kenne ich schon aus Mexiko“, sagt sie und lacht. Durch die Geschichte Maximilians haben österreichische Einflüsse auch ihre Heimat geprägt. Und trotzdem ist hier vieles anders. Ruhiger. Geordneter. „Die Menschen sind vielleicht nicht auf den ersten Blick so laut wie bei uns“, sagt sie, „aber wenn man sie kennenlernt, sind sie unglaublich herzlich.“

Ein Ort, der verbindet

Nachdem Elena ihr erfolgreiches Modebusiness zurücklassen musste, entstand aus einer spontanen Idee ihr mexikanisches Bistro. Begonnen als kleiner Imbiss, ist es heute ein farbenfroher Treffpunkt in der Eisenstädter Innenstadt, getragen von der Offenheit der Gäste. Statt anonymer Großstadt spürt sie hier Gemeinschaft. Kinder drücken neugierig ihre Nasen ans Fenster und rufen „Señora!“. Gäste probieren vorsichtig ihre ersten Tacos und lernen, dass man sie mit den Händen isst. „Wer mit einem ernsten Gesicht hereinkommt, geht lächelnd wieder hinaus“, erzählt Elena. „Das freut mich jedes Mal.“

Wo Herkunft bleiben darf

Dass sie sich in einer neuen Heimat so gut aufgenommen fühlt, sei keine Selbstverständlichkeit. „Man muss offen sein – auf beiden Seiten.“ Ihre mexikanische Lebensfreude, die Farben, die Kulinarik, das strahlende Lachen – all das brachte Elena mit. „Ich bin, wie ich bin“, sagt sie, „und hier darf ich das auch sein.“