Kultur
Wenn Schiller rockt: Hochmair elektrisiert Schlaining
Wo einst Ritter um Ehre, Land und gelegentlich auch um die bessere Rüstung kämpften, ließ Hochmair gemeinsam mit seiner Band „Die Elektrohand Gottes“ Friedrich Schiller auferstehen. Die Burgarena bot dafür die perfekte Kulisse. Hochmair rezitiert nicht – er detoniert. Manchmal wirkt es, als würde er jede Ballade nicht nur erzählen, sondern persönlich durchleben. Man fragt sich, woher er die Energie nimmt. Am Vormittag probte er noch den Jedermann in Salzburg, am Abend rockte er die Burgarena in Schlaining.

Literatur ohne Denkmalschutz
Das Geheimnis seines Erfolgs liegt wohl darin, dass er Literatur nicht unter Denkmalschutz stellt. Hochmair behandelt Schiller nicht wie ein Museumsstück hinter Glas, sondern wie einen Zeitgenossen, der zufällig einen Verstärker entdeckt hat. Aus Versmaß wird Rhythmus, aus Klassik wird Energie, aus Ehrfurcht Begeisterung.
Das Publikum in Schlaining dankte es ihm mit jener seltenen Mischung aus Staunen und Euphorie. Man sah Menschen, die zunächst andächtig auf ihren Sitzen verharrten und wenig später mit glänzenden Augen applaudierten.
Schlaining Intendant Gerhard Krammer ist begeistert: „Philipp Hochmair bewies einmal mehr, dass er Kunst lebt, mit jeder Phase seines Körpers. Indem er Musik und Rhythmus so einmalig virtuos unter die Texte legt, fesselt er das Publikum vom ersten Wort an. Und diese enorme Energie breitet sich aus, wenn der Staub von Jahrhunderten abgeschüttelt wird und mit voller Wucht auf eine Sommerbühne trifft.“
Und der Schlaininger Sommertraum geht weiter: Ende Juli findet das großartige Blues-Festival in der Burgarena statt.
Infos unter:
KLANGfestival Schlaining
03355/2306-2211
klangfestival(at)kultur-burgenland.at
klangfestivalschlaining.at

Literatur ohne Denkmalschutz
Das Geheimnis seines Erfolgs liegt wohl darin, dass er Literatur nicht unter Denkmalschutz stellt. Hochmair behandelt Schiller nicht wie ein Museumsstück hinter Glas, sondern wie einen Zeitgenossen, der zufällig einen Verstärker entdeckt hat. Aus Versmaß wird Rhythmus, aus Klassik wird Energie, aus Ehrfurcht Begeisterung.
Das Publikum in Schlaining dankte es ihm mit jener seltenen Mischung aus Staunen und Euphorie. Man sah Menschen, die zunächst andächtig auf ihren Sitzen verharrten und wenig später mit glänzenden Augen applaudierten.
Schlaining Intendant Gerhard Krammer ist begeistert: „Philipp Hochmair bewies einmal mehr, dass er Kunst lebt, mit jeder Phase seines Körpers. Indem er Musik und Rhythmus so einmalig virtuos unter die Texte legt, fesselt er das Publikum vom ersten Wort an. Und diese enorme Energie breitet sich aus, wenn der Staub von Jahrhunderten abgeschüttelt wird und mit voller Wucht auf eine Sommerbühne trifft.“
Und der Schlaininger Sommertraum geht weiter: Ende Juli findet das großartige Blues-Festival in der Burgarena statt.
Infos unter:
KLANGfestival Schlaining
03355/2306-2211
klangfestival(at)kultur-burgenland.at
klangfestivalschlaining.at
Fotos © Lexi





