Sport & Bewegung

Burgenlands Trainer auf der Überholspur

Während sich die Welt im WM-Rausch befindet, schreiben zwei burgenländische Trainer ihre ganz eigene Erfolgsgeschichte: Didi Kühbauer führte den LASK mit Meistertitel und Cupsieg zum „Double“. Stephan Helm agiert an der Spitze der Austria Wien. Wir haben beide Landsleute zum Doppelinterview getroffen

Fotos von Stephan Helm & Didi Kühbauer

Mein burgenland: Seit wann spielt ihr Fußball und wo begannen eure Karrieren?

Kühbauer: Ich wollte schon mit sieben Jahren Fußball spielen, durfte aber erst mit neun in der Schülermannschaft in Mattersburg anfangen, wo ich mich trotz körperlicher Unterlegenheit gegen ältere und stärkere Spieler durchsetzen musste, was mir später sehr geholfen hat.

Helm: Ich bin beim UFC Pamhagen groß geworden, habe mich über mehrere Vereinswechsel Schritt für Schritt weiterentwickelt und spielte bis in die Regionalliga Ost.

Was ratet ihr jungen Spieler:innen, die Fußballprofi werden wollen?

Kühbauer: Setz dir klare Ziele und arbeite Schritt für Schritt darauf hin. Viele träumen davon, einmal in der Bundesliga zu spielen – hast du das erreicht, kommen neue Ziele dazu, wie Nationalspieler zu werden oder im Ausland zu 
spielen. Wichtig ist, dranzubleiben und hart zu arbeiten, auch wenn nicht jeder diesen Weg bis ganz nach oben schafft. 

Helm: Entscheidend ist, dass der eigene Antrieb von innen kommt und Kinder den Weg mit Unterstützung, aber ohne Druck selbst gehen können. Ab dem Jugendalter braucht es täglich harte Arbeit, Disziplin im Alltag und den Umgang
mit Rückschlägen. Genau das macht langfristig den Unterschied im Profifußball aus. Aber es ist ein unglaublicher Konkurrenzkampf.

Didi, wie wurdest du als Spieler entdeckt?

Kühbauer: Durch einen Bekannten in Mattersburg kam ich zu einem Probetraining bei der Admira, wo ich überzeugt habe und schließlich dortbleiben sollte, wodurch sich mein Weg zum Fußballprofi entwickelte. Danach spielte ich im
In- und Ausland. Meine Trainerkarriere  begann ebenfalls bei Admira.

Stephan, wie bist du zur Austria gekommen?

Helm: Meine ersten Schritte als Trainer machte ich als Spielertrainer in Pamhagen, bevor ich schließlich das Angebot erhielt, unter Thorsten Fink als Videoanalyst im Trainerteam der Austria Wien zu arbeiten. Danach ging ich mit Fink als Co-Trainer zum Club Grasshopper Zürich.  Die nächsten Stationen waren zurück nach Österreich zum LASK als CO-Trainer und jetzt Cheftrainer der Austria Wien.

Denkst du, dass es bald wieder burgenländische Verstärkung in der Bundesliga geben wird?

Helm: Ich hoffe sehr, dass es hier wieder eine Entwicklung gibt, denn für burgenländische Talente wäre es enorm wichtig, die ersten Schritte im Profifußball auch im eigenen Bundesland machen zu können. Wir verfügen über eine  ausgezeichnete Akademie und Infrastruktur.

Freut ihr euch schon auf die Weltmeisterschaft? Auf welche Mannschaft würdet ihr wetten?

Kühbauer: Ich hoffe, dass Österreich weit kommt. Die Vorrunde sollten wir auf jeden Fall schaffen, davon bin ich überzeugt. Persönlich würde ich es den Engländern wünschen, weil sie oft knapp gescheitert sind, aber am Ende soll 
die Mannschaft gewinnen, die über das Turnier hinweg die beste Leistung zeigt.

Helm: Ich freue mich sehr, dass Österreich nach langer Zeit wieder dabei ist, hoffe natürlich, dass wir so weit wie möglich kommen, und genieße es einfach, während der WM abends gespannt vor dem Fernseher Fußball zu schauen.

Was ratet ihr jungen Spieler:innen, die Fußballprofi werden wollen?

Kühbauer: Setz dir klare Ziele und arbeite Schritt für Schritt darauf hin. Viele träumen davon, einmal in der Bundesliga zu spielen – hast du das erreicht, kommen neue Ziele dazu, wie Nationalspieler zu werden oder im Ausland zu 
spielen. Wichtig ist, dranzubleiben und hart zu arbeiten, auch wenn nicht jeder diesen Weg bis ganz nach oben schafft. 

Helm: Entscheidend ist, dass der eigene Antrieb von innen kommt und Kinder den Weg mit Unterstützung, aber ohne Druck selbst gehen können. Ab dem Jugendalter braucht es täglich harte Arbeit, Disziplin im Alltag und den Umgang
mit Rückschlägen. Genau das macht langfristig den Unterschied im Profifußball aus. Aber es ist ein unglaublicher Konkurrenzkampf.

Didi, wie wurdest du als Spieler entdeckt?

Kühbauer: Durch einen Bekannten in Mattersburg kam ich zu einem Probetraining bei der Admira, wo ich überzeugt habe und schließlich dortbleiben sollte, wodurch sich mein Weg zum Fußballprofi entwickelte. Danach spielte ich im
In- und Ausland. Meine Trainerkarriere  begann ebenfalls bei Admira.

Stephan, wie bist du zur Austria gekommen?

Helm: Meine ersten Schritte als Trainer machte ich als Spielertrainer in Pamhagen, bevor ich schließlich das Angebot erhielt, unter Thorsten Fink als Videoanalyst im Trainerteam der Austria Wien zu arbeiten. Danach ging ich mit Fink als Co-Trainer zum Club Grasshopper Zürich.  Die nächsten Stationen waren zurück nach Österreich zum LASK als CO-Trainer und jetzt Cheftrainer der Austria Wien.

Denkst du, dass es bald wieder burgenländische Verstärkung in der Bundesliga geben wird?

Helm: Ich hoffe sehr, dass es hier wieder eine Entwicklung gibt, denn für burgenländische Talente wäre es enorm wichtig, die ersten Schritte im Profifußball auch im eigenen Bundesland machen zu können. Wir verfügen über eine  ausgezeichnete Akademie und Infrastruktur.

Freut ihr euch schon auf die Weltmeisterschaft? Auf welche Mannschaft würdet ihr wetten?

Kühbauer: Ich hoffe, dass Österreich weit kommt. Die Vorrunde sollten wir auf jeden Fall schaffen, davon bin ich überzeugt. Persönlich würde ich es den Engländern wünschen, weil sie oft knapp gescheitert sind, aber am Ende soll 
die Mannschaft gewinnen, die über das Turnier hinweg die beste Leistung zeigt.

Helm: Ich freue mich sehr, dass Österreich nach langer Zeit wieder dabei ist, hoffe natürlich, dass wir so weit wie möglich kommen, und genieße es einfach, während der WM abends gespannt vor dem Fernseher Fußball zu schauen.