Bauen & Wohnen

Campus Pinkafeld wächst

Der neue Hochschul-Campus Pinkafeld nimmt in großen Schritten beeindruckende Gestalt an. Auf einer Fläche von über zwei Fußballfeldern entsteht derzeit ein zukunftsweisender Bildungsstandort, der bereits ab September 2026 Studierenden ein topmodernes Lernumfeld bieten wird.

Baustelle des neuen Campus Pinkafeld.
Der neue Campus bietet 14.675 m² Raum für Bildung.

Der Ausbau – realisiert durch die Landesimmobilien Burgenland (LIB) – liegt voll im Plan. „Der neue Campus ist ein Meilenstein für unsere Hochschulinfrastruktur und ein kraftvoller Impuls für die gesamte Region. Es entsteht nicht nur ein Ort des Lernens, sondern ein Zentrum für Innovation, Gesundheit und Nachhaltigkeit“, betont Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

Der Baufortschritt kann sich sehen lassen

Bereits Ende Mai sind die Rohbauarbeiten bei 8 von 9 Gebäuden abgeschlossen. Der letzte Bauteil folgt bis Ende Juni. Zeitgleich laufen bereits mehrere weitere Arbeitsschritte auf Hochtouren:

  • Die Holzfassadenmontage hat bei 5 Bauteilen begonnen,
  • der Innenausbau ist bei 5 der 9 Gebäudeteile im Gange,
  • die technische Gebäudeausstattung – etwa Lüftung und Elektrotechnik – wurde bei 6 Bauteilen gestartet.

Aktuell sind rund 100 Fachkräfte auf der Baustelle im Einsatz. Herzstück des neuen Campus wird eine breite Palette an modernen Lehr- und Lernräumen: Übungs- und Seminarräume, topausgestattete Labors, helle Hörsäle, eine öffentliche Bibliothek, gemütliche Aufenthaltsbereiche für Studierende, eine Mensa sowie Verwaltungs- und Büroräume. Zusätzlich soll ein Parkdeck östlich des Campus entstehen.

Aktuell sind rund 100 Fachkräfte auf der Baustelle im Einsatz. Herzstück des neuen Campus wird eine breite Palette an modernen Lehr- und Lernräumen: Übungs- und Seminarräume, topausgestattete Labors, helle Hörsäle, eine öffentliche Bibliothek, gemütliche Aufenthaltsbereiche für Studierende, eine Mensa sowie Verwaltungs- und Büroräume. Zusätzlich soll ein Parkdeck östlich des Campus entstehen.

Größtes Geothermieprojekt im Burgenland

LIB Geschäftsführerin Jutta Benedek betont, dass der neue Campus auch in Sachen Nachhaltigkeit Maßstäbe setzt: „Die gesamte Energieversorgung des Gebäudes erfolgt über regenerative Energiequellen in Form von Photovoltaik auf nahezu allen Dächern, dem Ökostromnetz der Burgenland Energie und Geothermie.“ Die Nutzung von 183 Tiefensonden, die tief in die Erde reichen, machen den Campus derzeit zum größten Geothermieprojekt im Burgenland. Diese Sonden dienen als Energiequelle im Winter und im Sommer – also zum Heizen und Kühlen.

Der Ausbau bringt auch neue Studiengänge im medizinisch-technischen Bereich – etwa Radiologietechnologie und Biomedizinische Analytik – die das Angebot der Hochschule Burgenland ergänzen und einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Gesundheitsversorgung im Land leisten.