Bauen & Wohnen

Da ist Stoob im Spiel: Ceramico zeigt Kompetenz bei Sanierung der „Villa Beer“ in Wien

Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie als Zentrale des britischen Geheimdienstes – heute gilt die denkmalgeschützte Villa Beer im 13. Wiener Gemeindebezirk als eines der bedeutendsten Beispiele der architektonischen Moderne. Nach langen Leerstand wird das geschichtsträchtige Gebäude nun aufwendig saniert – mit tatkräftiger Unterstützung der Ceramico Burgenland GmbH.

Villa Beer
Die „Villa Beer“ im 13. Bezirk, ein Juwel der architektonischen Moderne von 1930 und wird gerade aufwendig saniert. Dabei kommt ein Stück Burgenland groß raus. © studiohuger

Spezialisiert auf die Reproduktion denkmalgeschützter, keramischer Boden- und Wandbeläge, ist die im Jahr 2021 gegründete Tochter der Landesimmobilien Burgenland GmbH beim Amt für Denkmalschutz schon längst als österreichweit einzige Adresse für Herausforderungen dieser Art bekannt.

Burgenländische Spitzenleistung

Das Unternehmen übernimmt mit höchster Präzision und handwerklicher Leidenschaft die Fertigung von über 4.000 Klinkerplatten, originalgetreuen Fliesen und Lampenfassungen für das Wiener Sanierungsprojekt, das seit 1987 unter Denkmalschutz steht. Bis Ende des Jahres sollen die keramischen Nachbildungen für die Sanierung fertiggestellt sein.

Aufträge wie diese zeigen, dass die Landesfachschule für Fliese, Keramik und Ofenbau weit mehr als ein Ausbildungsort ist.

Das Unternehmen übernimmt mit höchster Präzision und handwerklicher Leidenschaft die Fertigung von über 4.000 Klinkerplatten, originalgetreuen Fliesen und Lampenfassungen für das Wiener Sanierungsprojekt, das seit 1987 unter Denkmalschutz steht. Bis Ende des Jahres sollen die keramischen Nachbildungen für die Sanierung fertiggestellt sein.

Aufträge wie diese zeigen, dass die Landesfachschule für Fliese, Keramik und Ofenbau weit mehr als ein Ausbildungsort ist.

„Die Ceramico ist ein innovativer Motor für die Zukunft der Keramikbranche und ein wertvoller Standortfaktor für das Burgenland. Projekte wie die Restaurierung der Villa Beer zeigen, wie unser Bundesland mit modernem Know-how und Tradition den Denkmalschutz maßgeblich unterstützt. Mit CERAMICO gelingt es, historisches Erbe und modernes Handwerk zu verbinden – ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Burgenland und ein Beispiel für gelungene regionale Zusammenarbeit“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

Aufwendiges Verfahren der Ceramico

Die Villa Beer erstrahlt mit Unterstützung des Amtes für Denkmalschutz und moderner Technik wieder und erhält dank CERAMICO unter anderem ihre originalgetreuen Terrassen-Klinkerplatten zurück. Diese wurden in einem aufwändigen Verfahren so gefertigt, dass sie optisch exakt zu den über 90 Jahre alten Originalen passen – inklusive der besonderen Oberflächenstruktur und Alterungsspuren. Diese Detailarbeit erfolgt in Handarbeit. Nach dem monatelangen Fertigungsprozess werden die letzten der insgesamt 16 Paletten im September 2025 von Stoob aus an ihren Bestimmungsort nach Wien transportiert. Neben den braunen Klinkerplatten werden noch vier weitere Fliesen-Typen und zwei unterschiedliche Lampen-Arten in gewissenhafter Handarbeit für das hoch interessante Sanierungsprojekt gefertigt.

Ceramico Geschäftsführerin, Anita Wolf, ist stolz auf die Beteiligung: „Eine alte Fliese neu aussehen zu lassen ist einfach. Aber eine neue Fliese so herzustellen, dass sie sich unauffällig und harmonisch in den historischen Bestand einfügt – das ist wahre Handwerkskunst. Unser Team bringt dieses Know-how mit Leidenschaft und Präzision ein. Das Ergebnis wird sich sehen lassen können.“

© Ceramico Burgenland GmbH

Weitere Fotos unter: https://blog.villabeer.wien/galerie/

Das Sanierungsprojekt der Villa Beer sei ein Paradebeispiel für die Bedeutung burgenländischer Fachkompetenz, die weit über die Landesgrenzen hinaus strahle, so der Landeshauptmann. Ab Frühjahr 2026 öffnet die Villa Beer wieder ihre Pforten – für alle, die in die spannende Geschichte der Bauherrenfamilie eintauchen und die außergewöhnliche Architektur hautnah erleben wollen.