Kultur
DIE STRASSE DER FRAUEN - von Tyranninnen, Blutgräfinnen und anderen legendären Erzählungen
Ob die angebliche Tyrannin Rosalia von Forchtenstein, die kämpferische Gertraud von Weisspriach auf Burg Landsee, die geheimnisvolle Weiße Frau von Bernstein, die berüchtigte „Blutgräfin“ von Lockenhaus, die umstrittene Gräfin Batthyány-Thyssen von Rechnitz oder die gefolterten, als Hexen verfolgten Frauen in Eberau – alle diese Figuren werfen Fragen auf. Was erzählt der Volksmund über sie? Und was steckt tatsächlich hinter ihren Legenden?
Im Mittelpunkt steht der Blick auf Frauen, die mit den zu ihrer Zeit herrschenden gesellschaftlichen Normen brachen, sich Zuschreibungen widersetzten oder gerade durch ihre Widersprüche zur Projektionsfläche wurden.
Von Nord bis Süd
Die Route führt von Norden nach Süden zu sechs Burgen und Schlössern im Burgenland. Orte, an denen die Geschichte bis heute nachwirkt: in Märchen und Legenden, in historischen Abhandlungen, persönlichen Erinnerungen oder wissenschaftlichen Analysen. Doch wie Die Straße der Frauen zeigt: Nicht jede Erzählung hat sich so zugetragen, wie sie uns gemeinhin vermittelt wird.
Sieben Autorinnen, sechs bildende Künstlerinnen und eine Musikerin stellen sich gemeinsam mit den Darstellerinnen auf der Bühne der Aufgabe, einen tieferen Blick hinter das Schicksal von Frauen zu werfen, die durch einen tatsächlichen oder vermeintlichen Tabubruch im Gedächtnis des Landes haften geblieben sind und die Fantasien der Menschen bis zum heutigen Tag beschäftigen.
Vorstellungtermine
OFFENES HAUS OBERWART - OHO
Do, 7. Mai, 19:30 Uhr, Premiere
Fr., 8. Mai, 19:30 Uhr
Sa., 9. Mai, 19:30 Uhr
So., 10. Mai, 11:00h
So., 10. Mai, 17:00h
KUGA GROßWARASDORF / VELIKI BORISTOF
Fr., 22. Mai, 19:30 Uhr
Sa., 23. Mai, 19:30 Uhr
KULTUR UND KONGRESS ZENTRUM EISENSTADT
Fr, 19. Juni, 19:30 Uhr
OFF-THEATER WIEN
Do., 25. Mai, 19:30 Uhr
Fr., 26. Mai, 19:30 Uhr
