Gesundheit

Mehr als ein Beruf – eine Aufgabe mit Menschlichkeit

Rund um die Uhr sind die fast 1.200 Pflegepersonen in den Kliniken der Gesundheit Burgenland mit Fachwissen und großem Engagement für das Wohl der Patientinnen und Patienten im Einsatz. Über das vielseitige Berufsfeld haben wir mit Andreas Schmidt, dem Sprecher der Pflegedirektoren der Gesundheit Burgenland, gesprochen.

Pflegerin und Pfleger führen eine Dialyse beim Patienten durch
Das Wohl der Patientinnen und Patienten ist stets im Fokus des Pflegeberufs

Pflege bedeutet weit mehr als medizinische Versorgung. Sie begleitet Menschen in oft besonders sensiblen Lebensphasen, schenkt Sicherheit, Orientierung und Menschlichkeit. Gleichzeitig steht der Pflegeberuf heute vor großen Herausforderungen: steigender Zeitdruck, hohe Verantwortung und zunehmende Anforderungen prägen den Alltag vieler Pflegekräfte. 

Pflegedirektor Schmidt kennt diese Entwicklung seit Jahrzehnten. Er begann seine Laufbahn in der Pflege im Jahr 1992 und erlebt bis heute, wie sehr professionelle Pflege das Leben von Menschen beeinflussen kann. Besonders bewegend seien jene Momente, in denen Patientinnen, Patienten oder Angehörige Dankbarkeit zeigen. „Professionelle Pflege macht einen echten Unterschied – genau deshalb lohnt sich dieser Beruf“, sagt er. 

Im Vergleich zu früher habe sich vor allem die Arbeitsbelastung stark verändert. Neben dem steigenden Zeitdruck seien auch die Anforderungen an Fachwissen, Dokumentation und medizinisch-technische Kompetenzen deutlich gewachsen. Gerade deshalb sieht Schmidt die Pflege weiterhin als einen Beruf mit enormer Bedeutung und Vielfalt. Pflege reiche von der Akutversorgung über Langzeit- und mobile Pflege bis hin zu Prävention, Spezialisierungen und akademischen Weiterbildungen. „Pflege begleitet den Menschen von der Geburt bis zum Ende des Lebens“, betont er. 

„Pflege ist Profession“  

In der öffentlichen Diskussion werde seiner Meinung nach jedoch oft zu wenig über die Professionalität der Pflege gesprochen. Pflegekräfte seien ein wesentlicher Teil eines multiprofessionellen Teams und arbeiteten eng mit Ärztinnen und Ärzten zusammen. 

Besonders wichtig im Pflegealltag seien oft kleine Gesten: ein ehrliches Lächeln, ruhige Worte oder respektvolle Kommunikation. Gerade in belastenden Situationen könnten diese Dinge Sicherheit und Vertrauen vermitteln. 

Für die Zukunft wünscht sich Schmidt vor allem mehr gesellschaftliche Wertschätzung für den Pflegeberuf – nicht nur in Worten, sondern auch in den Rahmenbedingungen. Gleichzeitig sieht er Prävention und Eigenverantwortung als wichtige Themen der Zukunft. Denn Pflege ist und bleibt vor allem eines: Arbeit mit und für Menschen. 

„Pflege ist Profession“  

In der öffentlichen Diskussion werde seiner Meinung nach jedoch oft zu wenig über die Professionalität der Pflege gesprochen. Pflegekräfte seien ein wesentlicher Teil eines multiprofessionellen Teams und arbeiteten eng mit Ärztinnen und Ärzten zusammen. 

Besonders wichtig im Pflegealltag seien oft kleine Gesten: ein ehrliches Lächeln, ruhige Worte oder respektvolle Kommunikation. Gerade in belastenden Situationen könnten diese Dinge Sicherheit und Vertrauen vermitteln. 

Für die Zukunft wünscht sich Schmidt vor allem mehr gesellschaftliche Wertschätzung für den Pflegeberuf – nicht nur in Worten, sondern auch in den Rahmenbedingungen. Gleichzeitig sieht er Prävention und Eigenverantwortung als wichtige Themen der Zukunft. Denn Pflege ist und bleibt vor allem eines: Arbeit mit und für Menschen.