Interview

Neue Perspektiven für das Burgenland

Drei neue Rollen, drei unterschiedliche Blickwinkel: Hana Dellemann, Johannes Stipsits und Markus Ernst übernehmen Verantwortung in wichtigen Unternehmen des Landesholding-Konzerns. Im Gespräch erzählen sie, was sie antreibt, wo sie Chancen sehen und was ihre Arbeit für die Menschen im Burgenland bewirken soll

Geschäftsführer Portraits

Hana Dellemann: An der Spitze der Landesholding 

Mein Burgenland: Sie waren Geschäftsführerin bei Hitachi und der Raaberbahn, dort ging es um internationale Märkte und Wettbewerb. Die Landesholding hat einen Gemeinwohlauftrag für mehr als 300.000 Burgenländerinnen und Burgenländer. Was reizt Sie an diesem Rollenwechsel? 

In der Landesholding steht die Entwicklung eines ganzen Bundeslandes im Vordergrund. Mich reizt besonders die Möglichkeit, wirtschaftliche Kompetenz mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden. Die Entscheidungen der Landesholding wirken weit über einzelne Unternehmen hinaus und können wichtige Impulse für die Zukunft setzen. Diese Aufgabe hat eine große Tragweite und genau das macht sie für mich so besonders. In meinen bisherigen Funktionen ging es darum, Unternehmen in einem wettbewerbsintensiven Umfeld erfolgreich zu positionieren und strategisch zu steuern.  

Als kaufmännische Geschäftsführerin verantworten Sie künftig die Finanzen eines Konzerns mit mehr als 80 Tochterunternehmen. Was bedeutet das ganz praktisch für die Menschen im Burgenland? 

Meine Verantwortung besteht darin, dafür zu sorgen, dass die finanziellen Mittel verantwortungsvoll, effizient und zukunftsorientiert eingesetzt werden. Hinter den Zahlen stehen letztlich immer Leistungen, die den Menschen im Burgenland direkt zugutekommen – sei es bei Infrastruktur, Energie, Mobilität, Gesundheit, Bildung, Sozialem, Kultur oder regionaler wirtschaftlicher Entwicklung.  

In der Landesholding werden wir die finanzielle Stabilität der Unternehmensgruppe sichern, Investitionen gezielt steuern und gleichzeitig darauf achten, dass öffentliche Mittel bestmöglich eingesetzt werden. Jeder Euro soll dort wirken, wo er den größten Nutzen für die Burgenländerinnen und Burgenländer bringt - damit auch künftig Arbeitsplätze sicher sind und sich das Burgenland weiter so nachhaltig positiv entwickelt. 

Wo sehen Sie im Burgenland das größte Potenzial? 

Das Burgenland hat mehrfach bewiesen, dass es Entwicklungen früh erkennen und neue Chancen rasch aufgreifen kann. Besonders interessant finde ich die Möglichkeiten an der Schnittstelle von Innovation, Energie, Mobilität und regionaler Wertschöpfung. Gerade diese Offenheit für neue Ideen bietet eine hervorragende Grundlage, um den Standort weiter zu stärken und zusätzliche Perspektiven für Unternehmen und Beschäftigte zu schaffen. 

Was beeindruckt Sie am Burgenland am meisten aus persönlicher Sicht? 

Mich beeindruckt vor allem die starke Identität des Burgenlands. Man merkt schnell, dass die Menschen ihre Region nicht nur schätzen, sondern aktiv weiterentwickeln wollen. Dieses Gemeinschaftsgefühl ist eine große Stärke. Obwohl das Burgenland stolz auf seine Traditionen ist, begegnet man Innovationen mit Neugier und Zuversicht. Diese Kombination macht das Land für mich besonders attraktiv und zukunftsorientiert. Ich freue mich darauf, künftig meinen Beitrag zu leisten und die erfolgreiche Entwicklung des Burgenlands gemeinsam mit vielen engagierten Kollegen und Kolleginnen in der Landesholding weiter mitzugestalten. 

Mein Burgenland: Sie waren Geschäftsführerin bei Hitachi und der Raaberbahn, dort ging es um internationale Märkte und Wettbewerb. Die Landesholding hat einen Gemeinwohlauftrag für mehr als 300.000 Burgenländerinnen und Burgenländer. Was reizt Sie an diesem Rollenwechsel? 

In der Landesholding steht die Entwicklung eines ganzen Bundeslandes im Vordergrund. Mich reizt besonders die Möglichkeit, wirtschaftliche Kompetenz mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden. Die Entscheidungen der Landesholding wirken weit über einzelne Unternehmen hinaus und können wichtige Impulse für die Zukunft setzen. Diese Aufgabe hat eine große Tragweite und genau das macht sie für mich so besonders. In meinen bisherigen Funktionen ging es darum, Unternehmen in einem wettbewerbsintensiven Umfeld erfolgreich zu positionieren und strategisch zu steuern.  

Als kaufmännische Geschäftsführerin verantworten Sie künftig die Finanzen eines Konzerns mit mehr als 80 Tochterunternehmen. Was bedeutet das ganz praktisch für die Menschen im Burgenland? 

Meine Verantwortung besteht darin, dafür zu sorgen, dass die finanziellen Mittel verantwortungsvoll, effizient und zukunftsorientiert eingesetzt werden. Hinter den Zahlen stehen letztlich immer Leistungen, die den Menschen im Burgenland direkt zugutekommen – sei es bei Infrastruktur, Energie, Mobilität, Gesundheit, Bildung, Sozialem, Kultur oder regionaler wirtschaftlicher Entwicklung.  

In der Landesholding werden wir die finanzielle Stabilität der Unternehmensgruppe sichern, Investitionen gezielt steuern und gleichzeitig darauf achten, dass öffentliche Mittel bestmöglich eingesetzt werden. Jeder Euro soll dort wirken, wo er den größten Nutzen für die Burgenländerinnen und Burgenländer bringt - damit auch künftig Arbeitsplätze sicher sind und sich das Burgenland weiter so nachhaltig positiv entwickelt. 

Wo sehen Sie im Burgenland das größte Potenzial? 

Das Burgenland hat mehrfach bewiesen, dass es Entwicklungen früh erkennen und neue Chancen rasch aufgreifen kann. Besonders interessant finde ich die Möglichkeiten an der Schnittstelle von Innovation, Energie, Mobilität und regionaler Wertschöpfung. Gerade diese Offenheit für neue Ideen bietet eine hervorragende Grundlage, um den Standort weiter zu stärken und zusätzliche Perspektiven für Unternehmen und Beschäftigte zu schaffen. 

Was beeindruckt Sie am Burgenland am meisten aus persönlicher Sicht? 

Mich beeindruckt vor allem die starke Identität des Burgenlands. Man merkt schnell, dass die Menschen ihre Region nicht nur schätzen, sondern aktiv weiterentwickeln wollen. Dieses Gemeinschaftsgefühl ist eine große Stärke. Obwohl das Burgenland stolz auf seine Traditionen ist, begegnet man Innovationen mit Neugier und Zuversicht. Diese Kombination macht das Land für mich besonders attraktiv und zukunftsorientiert. Ich freue mich darauf, künftig meinen Beitrag zu leisten und die erfolgreiche Entwicklung des Burgenlands gemeinsam mit vielen engagierten Kollegen und Kolleginnen in der Landesholding weiter mitzugestalten.

Johannes Stipsits: Neue Impulse für den Wirtschaftsstandort 

Was bedeutet ein stärkerer Wirtschaftsstandort ganz praktisch für eine durchschnittliche burgenländische Familie? 

Ein starker Wirtschaftsstandort schafft optimale Arbeitsplätze vor Ort, sichert Einkommen und bringt zusätzliche Einnahmen für unsere Gemeinden. Das bedeutet weniger Pendeln, mehr finanzielle Spielräume für Kinderbetreuung, Infrastruktur und Freizeitangebote – und vor allem bessere Zukunftsperspektiven für unsere Kinder im Burgenland.  

Wie unterstützt die Wirtschaftsagentur kleine Betriebe und Familienunternehmen? 

Kleine Betriebe und Familienunternehmen sind das Rückgrat der burgenländischen Wirtschaft. Die Wirtschaftsagentur unterstützt sie persönlich und praxisnah – von der ersten Investitionsidee über Förderungen und Finanzierung bis hin zu Innovation, Digitalisierung und Wachstum. Unser Ziel ist, dass sich unsere Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln, Arbeitsplätze sichern und neue Perspektiven in der Region schaffen können. 

Wie sorgt die Wirtschaftsagentur dafür, dass junge Menschen nach ihrer Ausbildung im Burgenland gute berufliche Perspektiven finden und nicht wegziehen müssen? 

Wir stärken innovative Unternehmen, unterstützen die Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze und holen gezielt Unternehmen mit Zukunftstechnologien ins Land. Mit der Hochschule Burgenland haben wir zudem ein starkes Ausbildungsangebot vor Ort. So schaffen wir Perspektiven, damit junge Menschen gerne im Burgenland bleiben oder nach Ausbildung und Studium wieder zurückkommen.  

Sie wollen auf Zukunftstechnologien setzen – welche Vorteile sehen Sie darin? 

Entscheidend ist, dass aus Zukunftstechnologien ein konkreter Nutzen für unsere Unternehmen und die Menschen im Burgenland entsteht. Gerade in Bereichen wie Energie, Gesundheit, Digitalisierung oder Künstliche Intelligenz entstehen derzeit neue Märkte und Berufsbilder. Daher wollen wir Zukunftstechnologien nicht nur im Burgenland fördern, sondern innovative Unternehmen gezielt ins Burgenland holen. Damit investieren wir in die Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze und Lebensqualität von morgen. 

Was bedeutet ein stärkerer Wirtschaftsstandort ganz praktisch für eine durchschnittliche burgenländische Familie? 

Ein starker Wirtschaftsstandort schafft optimale Arbeitsplätze vor Ort, sichert Einkommen und bringt zusätzliche Einnahmen für unsere Gemeinden. Das bedeutet weniger Pendeln, mehr finanzielle Spielräume für Kinderbetreuung, Infrastruktur und Freizeitangebote – und vor allem bessere Zukunftsperspektiven für unsere Kinder im Burgenland.  

Wie unterstützt die Wirtschaftsagentur kleine Betriebe und Familienunternehmen? 

Kleine Betriebe und Familienunternehmen sind das Rückgrat der burgenländischen Wirtschaft. Die Wirtschaftsagentur unterstützt sie persönlich und praxisnah – von der ersten Investitionsidee über Förderungen und Finanzierung bis hin zu Innovation, Digitalisierung und Wachstum. Unser Ziel ist, dass sich unsere Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln, Arbeitsplätze sichern und neue Perspektiven in der Region schaffen können. 

Wie sorgt die Wirtschaftsagentur dafür, dass junge Menschen nach ihrer Ausbildung im Burgenland gute berufliche Perspektiven finden und nicht wegziehen müssen? 

Wir stärken innovative Unternehmen, unterstützen die Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze und holen gezielt Unternehmen mit Zukunftstechnologien ins Land. Mit der Hochschule Burgenland haben wir zudem ein starkes Ausbildungsangebot vor Ort. So schaffen wir Perspektiven, damit junge Menschen gerne im Burgenland bleiben oder nach Ausbildung und Studium wieder zurückkommen.  

Sie wollen auf Zukunftstechnologien setzen – welche Vorteile sehen Sie darin? 

Entscheidend ist, dass aus Zukunftstechnologien ein konkreter Nutzen für unsere Unternehmen und die Menschen im Burgenland entsteht. Gerade in Bereichen wie Energie, Gesundheit, Digitalisierung oder Künstliche Intelligenz entstehen derzeit neue Märkte und Berufsbilder. Daher wollen wir Zukunftstechnologien nicht nur im Burgenland fördern, sondern innovative Unternehmen gezielt ins Burgenland holen. Damit investieren wir in die Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze und Lebensqualität von morgen. 

Markus Ernst: Lebensqualität für Einheimische und Gäste 

Welche Rolle spielt die TBB für die Weiterentwicklung des Burgenlands?  

Als Geschäftsführer der TBB sehe ich meine Aufgabe darin, die Unternehmensgruppe strategisch und finanziell zu steuern sowie die Entwicklung der Tochtergesellschaften zu begleiten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Koordination bereichsübergreifender Projekte, der Nutzung von Synergien in zentralen Servicebereichen und der Schaffung klarer, transparenter Strukturen. Damit schaffen wir die organisatorischen Voraussetzungen, um den Wirtschaftsstandort und den Lebensraum Burgenland nachhaltig weiterzuentwickeln. Gleichzeitig leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung und erfolgreichen Positionierung der Marke Burgenland. 

Wie profitieren Gemeinden, regionale Betriebe und Vereine davon, wenn der Tourismus gut läuft?  

Ein gut laufender Tourismus stärkt die gesamte Region. Die Gäste bringen zusätzliche Kaufkraft und sorgen für eine hohe regionale Wertschöpfung, von der Hotels, Gastronomiebetriebe, Geschäfte und viele weitere Unternehmen profitieren. Gleichzeitig erzielen die Gemeinden Einnahmen durch Ortstaxen, Steuern und Abgaben, die wiederum in Infrastruktur, Freizeitangebote und die Ortsentwicklung investiert werden können. Auch Vereine und Veranstalter profitieren von mehr Besuchern, höheren Einnahmen und größerer Bekanntheit. Dadurch werden Arbeitsplätze gesichert und die Lebensqualität für Einheimische und Gäste gleichermaßen verbessert. 

Wie bleiben die Angebote auch für Familien und Menschen mit geringerem Einkommen leistbar? 

Leistbare und attraktive Angebote für Einheimische sind ein wichtiger Faktor für die Tourismusakzeptanz in der Bevölkerung. Unser Ziel ist ein Tourismus, der regionale Wertschöpfung schafft, die Lebensqualität im Burgenland stärkt und sowohl Gästen als auch Einheimischen einen spürbaren Mehrwert bietet. 

Gibt es schon konkrete Pläne, auf die sich die Burgenländerinnen und Burgenländer freuen dürfen? 

Ja, es gibt eine Reihe an Projekten und Entwicklungen, an denen derzeit gearbeitet wird. Über konkrete Details werden wir informieren, sobald die jeweiligen Vorhaben umgesetzt werden können. Eines kann ich aber schon sagen: Unser Ziel ist es, das touristische Angebot im Burgenland behutsam weiterzuentwickeln und dabei neue Impulse zu setzen, von denen Gäste und Einheimische gleichermaßen profitieren. 

Welche Rolle spielt die TBB für die Weiterentwicklung des Burgenlands?  

Als Geschäftsführer der TBB sehe ich meine Aufgabe darin, die Unternehmensgruppe strategisch und finanziell zu steuern sowie die Entwicklung der Tochtergesellschaften zu begleiten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Koordination bereichsübergreifender Projekte, der Nutzung von Synergien in zentralen Servicebereichen und der Schaffung klarer, transparenter Strukturen. Damit schaffen wir die organisatorischen Voraussetzungen, um den Wirtschaftsstandort und den Lebensraum Burgenland nachhaltig weiterzuentwickeln. Gleichzeitig leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung und erfolgreichen Positionierung der Marke Burgenland. 

Wie profitieren Gemeinden, regionale Betriebe und Vereine davon, wenn der Tourismus gut läuft?  

Ein gut laufender Tourismus stärkt die gesamte Region. Die Gäste bringen zusätzliche Kaufkraft und sorgen für eine hohe regionale Wertschöpfung, von der Hotels, Gastronomiebetriebe, Geschäfte und viele weitere Unternehmen profitieren. Gleichzeitig erzielen die Gemeinden Einnahmen durch Ortstaxen, Steuern und Abgaben, die wiederum in Infrastruktur, Freizeitangebote und die Ortsentwicklung investiert werden können. Auch Vereine und Veranstalter profitieren von mehr Besuchern, höheren Einnahmen und größerer Bekanntheit. Dadurch werden Arbeitsplätze gesichert und die Lebensqualität für Einheimische und Gäste gleichermaßen verbessert. 

Wie bleiben die Angebote auch für Familien und Menschen mit geringerem Einkommen leistbar? 

Leistbare und attraktive Angebote für Einheimische sind ein wichtiger Faktor für die Tourismusakzeptanz in der Bevölkerung. Unser Ziel ist ein Tourismus, der regionale Wertschöpfung schafft, die Lebensqualität im Burgenland stärkt und sowohl Gästen als auch Einheimischen einen spürbaren Mehrwert bietet. 

Gibt es schon konkrete Pläne, auf die sich die Burgenländerinnen und Burgenländer freuen dürfen? 

Ja, es gibt eine Reihe an Projekten und Entwicklungen, an denen derzeit gearbeitet wird. Über konkrete Details werden wir informieren, sobald die jeweiligen Vorhaben umgesetzt werden können. Eines kann ich aber schon sagen: Unser Ziel ist es, das touristische Angebot im Burgenland behutsam weiterzuentwickeln und dabei neue Impulse zu setzen, von denen Gäste und Einheimische gleichermaßen profitieren.