Sport & Bewegung

Österreichs Tenniselite zu Gast im Burgenland

Die win2day Open gingen heuer bereits zum 18. Mal im Sporthotel Kurz in Oberpullendorf über die Bühne. Von 28. Juni bis 5. Juli kämpften nationale und internationale Tennisprofis um den Titel – erstmals bei einem Rekordpreisgeld von insgesamt 68.785 Euro. 

Lukas Neumayer ist österreichischer Staatsmeister 2026. Der 23-jährige Salzburger setzte sich im spannenden Finale der Staatsmeisterschaften im Burgenland gegen den Vorarlberger Joel Schwärzler durch und sicherte sich damit bereits seinen vierten Titel. Mit seinem Erfolg unterstrich Neumayer einmal mehr seine Topform. 

Aber auch bei den Damen gab es spannende Matches zu sehen. Hier krönte sich die erst 19-jährige Ekaterina Perelygina, gleich bei Ihrer ersten Teilnahme gegen die zweifache Staatsmeisterin Arabella Koller zur Staatsmeisterin 2026. 

Aus burgenländischer Sicht gab es auch Grund zum Jubeln: Leonie Rabl aus Rohrbach sicherte sich gemeinsam mit ihrer Kärntner Doppelpartnerin Claudia Gasparovic erneut den Titel im Doppelbewerb. Mit ihrem Erfolg trugen sich die beiden Billie-Jean-King-Cup-Nationalmannschaftsspielerinnen einmal mehr in die Siegerliste der win2day Open ein. 

Rollstuhltennis 

Beim Rollstuhltennis-Herrenfinale holte die große Zukunftshoffnung, der erst 18-jährige Vorarlberger Maximilian Taucher den ersten Staatsmeistertitel gegen den achtmaligen Gewinner Nico Langmann aus Niederösterreich. Bei den Damen gewann Christina Pesendorfer aus Oberösterreich ihren 5. Titel in Folge. In der Quad-Spielklasse konnte sich der ÖTV-Rollstuhltennisreferent Roman Zechmeister zum bereits 6. Mal durchsetzen. 

„Super-Friday“ mit Charity-Turnier und WM Public-Viewing 

Ein extravagantes Rahmenprogramm rundete das gelungene Turnier ab. Nach dem Motto „Tennis meets Fußball“ gab bei freiem Eintritt zu den WM-Spielen Public-Viewing am Center-Court. Das traditionelle Charity Tennis-Turnier, organisiert vom früheren Prokuristen der Landesholding Burgenland, Peter Dopler, wurde im Rahmen des „Super-Fridays“ ausgetragen. Unter der Schirmherrschaft von Sportlandesrat Heinrich Dorner stellten sich Vertreter aus Wirtschaft, Kultur, Sport und Politik in den Dienst der guten Sache. Die Einnahmen von rund 11.000 Euro kamen heuer der Organisation Selbsthilfe Burgenland zugute. 

Für die gute Sache spielten unter anderem Kabarettistin, Moderatorin Caroline Athanasiadis (Kernölamazonen) sowie der österreichische Bauchredner, Comedian Tricky Niki (Nikolas Sedlak). Zu den Fixstartern zählen jedes Jahr Skisprung-Legende Andreas Goldberger und der ehemalige Davis-Cup Spieler Stefan Koubek. Seitens der Wirtschaft nahmen unter anderem ORF-Sportchefin Veronika Dragon-Berger sowie Matthias Grosz von der Raiffeisenbank Burgenland teil. Wie immer kam der Spaß auf der Anlage nicht zu kurz. Abgeschlossen wurde das Turnier mit der Siegerehrung mit der Scheckübergabe sowie mit einem hervorragenden Dinner im Sporthotel Kurz. 

Fotos © GEPA pictures Gabriel Lopez