Sport & Bewegung
U17 wird Fußball-Vizeweltmeister
Von Spiel zu Spiel gewann die Mannschaft an Selbstvertrauen – und Teamchef Hermann Stadler durfte kurzzeitig vom ganz großen Erfolg träumen. Ein Triumph hätte den ersten WM-Titel einer österreichischen Fußballmannschaft überhaupt bedeutet.
Acht Partien, sieben Siege, ein Torverhältnis von 17:2
Zum historischen Erfolg trugen auch zwei Burgenländer im Betreuerteam maßgeblich bei: Sportwissenschafter Patrik Bani aus Steinberg-Dörfl sowie Analyse-Assistent Christoph Witamwas aus Strem verstärkten die Staff-Crew des ÖFB. Bani ist zudem seit vielen Jahren eine wichtige Stütze als Cheftrainer der Fußballakademie Burgenland.
Im Finale wartete mit Portugal kein geringerer Gegner als der amtierende U17-Europameister. Anders als in den vorherigen Begegnungen stand die ÖFB-Auswahl im Khalifa International Stadium in Katar vor einer großen Kulisse mit Tausenden Fans auf dem Platz. In der 32. Minute fiel das 0:1 – erstmals im gesamten Turnier lag Österreich zurück. Ein Stangenschuss in der 85. Minute hätte beinahe den späten Ausgleich gebracht.
Österreichs Junioren so stark wie nie zuvor
Portugal präsentierte sich allerdings über weite Phasen als das dominierende Team. Dennoch: Noch nie zuvor erreichte eine österreichische Auswahl einen Vizeweltmeister-Titel.
„Diese Mannschaft hat Außerordentliches geleistet – und Österreich stellt sogar den Torschützenkönig dieser WM“, betonte Herbert Prohaska nach dem Endspiel live in der ORF-Analyse. Der Topscorer der gesamten WM war Johannes Moser aus Kärnten.
