Mobilität

Winterradeln: Radlfoahn ohne Wenn und Aber

Vom 11. November bis 11. Februar brachte die saisonale Ausgabe von „Burgenland radelt“, nämlich das Winterradeln, die Menschen auf den Sattel. Einmal angemeldet, konnte man mit jeder Fahrt wieder Kilometer sammeln und tolle Preise gewinnen. Dazu ist das Radln, mit der richtigen Ausrüstung auch im Winter, gut für den Körper, ent- und belüftet die Seele und schont die Umwelt.

Einer, der keinen dieser Anreize explizit bräuchte, um auf den Drahtesel zu steigen, ist Christian Jordan-Lichtenberger. Denn der Breitenbrunner kennt’s schlichtweg nicht anders als auf zwei Rädern; er und seine Familie radeln immer, das ganze Jahr hindurch. Tatsächlich hat er noch nie ein Auto besessen: „Meine Frau und ich haben uns in Wien kennengelernt, da haben wir kein Auto gebraucht. Als wir dann nach Breitenbrunn gezogen sind, ist es uns auch nicht gleich abgegangen, dann ist es langsam zur Gewohnheit geworden, und mittlerweile ist es für uns ganz normal und auch eine bewusste Entscheidung geworden“, erklärt der in Wien tätige Lehrer. So richtig noch mehr ins Radeln gekommen sei man dann eben hier, wofür er ganz stichhaltige Gründe nennt: „Erstens ist hier die Dorfstruktur sehr kompakt, man hat kurze Wege und es ist relativ flach; mit dem Rad geht’s sehr schnell, und man kann auch viel transportieren.“  Bringt mit sich: „Die Leute kennen uns auch“, lacht er. „Die mit den Rädern.“

Einer, der keinen dieser Anreize explizit bräuchte, um auf den Drahtesel zu steigen, ist Christian Jordan-Lichtenberger. Denn der Breitenbrunner kennt’s schlichtweg nicht anders als auf zwei Rädern; er und seine Familie radeln immer, das ganze Jahr hindurch. Tatsächlich hat er noch nie ein Auto besessen: „Meine Frau und ich haben uns in Wien kennengelernt, da haben wir kein Auto gebraucht. Als wir dann nach Breitenbrunn gezogen sind, ist es uns auch nicht gleich abgegangen, dann ist es langsam zur Gewohnheit geworden, und mittlerweile ist es für uns ganz normal und auch eine bewusste Entscheidung geworden“, erklärt der in Wien tätige Lehrer. So richtig noch mehr ins Radeln gekommen sei man dann eben hier, wofür er ganz stichhaltige Gründe nennt: „Erstens ist hier die Dorfstruktur sehr kompakt, man hat kurze Wege und es ist relativ flach; mit dem Rad geht’s sehr schnell, und man kann auch viel transportieren.“  Bringt mit sich: „Die Leute kennen uns auch“, lacht er. „Die mit den Rädern.“

Ein Rad für jede Lebenslage

Apropos Berufsweg: Ja, auch da wird geradelt; ein Rad wird auf dem Weg von zuhause zum Bahnhof benutzt, ein zweites für die Strecke Bahnhof Wien – Schule ist in Wien „geparkt“. Betritt man den Eingangsbereich im um- und ausgebauten Bauernhof der Familie Jordan-Lichtenberger, wird einem ohnehin sofort klar, dass hier ein Rad für alle Eventualitäten parat ist. So gibt es relativ „normale“ Räder für alltägliche Strecken: hier greift der Familienvater gerne auf sein Holland-Rad zurück, „weil es ein gemütlicher Packesel ist und man soauch recht gut etwas in den Korb packen kann.“ Dazu kommen neben dem Rad seiner Frau noch mehrere Kinder-Räder – alle drei Jungs fahren schon selber Lauf- oder Fahrrad –, zwei Anhänger, Klappräder sowie der „Game Changer“, wie Jordan-Lichtenberger es nennt – das Lastenrad. „Das haben wir uns dann vor dem zweiten Kind angeschafft. Für uns ist das wirklich so etwas wie der Auto-Ersatz. Mit der Stabilität und den Aufhängungen, Körben, Seitentaschen kann man da wirklich viel transportieren. Heute zum Beispiel (siehe Bild, Anm. d. Red.) bringe ich das Leergut in den Supermarkt.“ Auf dem massiven Gepäckträger können sonst auch die Kinder sitzen, in die Taschen bekommt die Familie locker den Einkauf oder die Dinge für den Tag am See. 

Ein Rad für jede Lebenslage

Apropos Berufsweg: Ja, auch da wird geradelt; ein Rad wird auf dem Weg von zuhause zum Bahnhof benutzt, ein zweites für die Strecke Bahnhof Wien – Schule ist in Wien „geparkt“. Betritt man den Eingangsbereich im um- und ausgebauten Bauernhof der Familie Jordan-Lichtenberger, wird einem ohnehin sofort klar, dass hier ein Rad für alle Eventualitäten parat ist. So gibt es relativ „normale“ Räder für alltägliche Strecken: hier greift der Familienvater gerne auf sein Holland-Rad zurück, „weil es ein gemütlicher Packesel ist und man soauch recht gut etwas in den Korb packen kann.“ Dazu kommen neben dem Rad seiner Frau noch mehrere Kinder-Räder – alle drei Jungs fahren schon selber Lauf- oder Fahrrad –, zwei Anhänger, Klappräder sowie der „Game Changer“, wie Jordan-Lichtenberger es nennt – das Lastenrad. „Das haben wir uns dann vor dem zweiten Kind angeschafft. Für uns ist das wirklich so etwas wie der Auto-Ersatz. Mit der Stabilität und den Aufhängungen, Körben, Seitentaschen kann man da wirklich viel transportieren. Heute zum Beispiel (siehe Bild, Anm. d. Red.) bringe ich das Leergut in den Supermarkt.“ Auf dem massiven Gepäckträger können sonst auch die Kinder sitzen, in die Taschen bekommt die Familie locker den Einkauf oder die Dinge für den Tag am See. 

Apropos Kinder: Die, sagt der Familienvater, nehmen auch schon viel mit beim Radfahren, sei es mit dabei am Packelträger oder bereits selber auf dem Rad: „Die kennen das so, das taugt ihnen auch, die Kleineren sehen die Größeren und sind ermutigt, auch selber zu fahren; dazu erweitert sich ihr Aktionsradius, sie nehmen auch sehr viel wahr. Das merkt man tatsächlich: Die Kinder, die selber auf dem Schul- oder Kindergartenweg unterwegs sind, die kennen sich aus, die kriegen das Wetter mit, die kennen die Nachbarn usw.“ In der Schulzeit fungiert der Immer-Radler sogar jeden Freitag quasi als „Rad-Bus“: Im Zuge der bundesweiten Aktion „Bicibus“ können an ausgemachten Tagen Kinder mit mehreren Begleitpersonen im Konvoi, der immer größer wird, zur Schule fahren. Die Kinder werden entlang einer festgelegten Route von zuhause abgeholt, bis am Ende ein ganzes Rad-Rudel bei der Schule ankommt. „Da lernen die Kinder extrem viel auch neben dem Radfahren, und es macht ihnen in der Gruppe auch extrem Spaß.“

Schlechtes Wetter – papperlapapp

Jetzt denk man sich, ja, alles schön und gut, wenn wir von einem schönen, bereits in den Morgenstunden warmen Sommertag ohne Wind reden. Aber – das geht ja bekanntlich auch anders. Gefragt nach den „Extremen“ der Wetterlage – die sich zurzeit in unseren Gefilden aber zugegebenermaßen in Grenzen halten –, hat Jordan-Lichtenberger eine ganz einfache Antwort; oder besser zwei: „Die Tage, an denen Schnee und Regen wirklich so schlimm sind, kann man an zwei Händen abzählen. Natürlich muss man schauen, ob es nicht zu eisig ist, aber auch das ist überschaubar. Und zweitens sind die Strecken die wir hier zurücklegen, ein paar Kilometer, mit dem richtigen Gewand eigentlich immer machbar. Da reicht eigentlich durchschnittliche Winterbekleidung. Was wir haben, sind sehr gute Handschuhe. Mit denen kann man auch im Winter sehr komfortabel fahren. Und auch sehr starken Regen, wenn das einmal wirklich vorkommt, hält man ein paar Minuten aus – und die Kinder können dann zur Not auch im Anhänger sitzen, da sind sie vollkommen geschützt.“ 

Herausfordernd stellt man sich auch Dinge wie weitere Ausflüge oder gar den Urlaub vor. Doch auch da hat die Familie ganz bodenständige und sinnvolle Antworten parat: „Für weitere Strecken wie nach Wien oder in den Urlaub – jetzt waren wir zum Beispiel in Kärnten – kombinieren wir einfach Rad und öffentliche Verkehrsmittel. Das funktioniert wunderbar, da gibt es tolle Angebote bei uns und auch rundherum.“

Burgenland radelt auch im Winter

Und apropos Winter, und im Speziellen eben Radeln auch durch diesen hindurch: Wie viele andere auch hat Christian Jordan-Lichtenberger im Zuge der Aktion Winterradeln von „Burgenland radelt“ Kilometer gesammelt. Im heurigen Aktionszeitraum – von 11. November bis 11. Februar – waren es insgesamt 480 Teilnehmer, die über 139.840 Kilometer eingefahren und somit für 25 Tonnen CO2-Ersparnis gesorgt haben. Ein neuer Rekord für das Burgenland!

Unter dem Motto „Jede Radfahrt zählt!“ kann man sich ganz einfach online registrieren (https://burgenland.radelt.at/mitmachen), aufs Rad steigen und mitmachen. Über mehrere Wege kann man seine erfahrenen Kilometer dann anschreiben lassen – und zwar frei wählbar für eine dieser Übergruppen: die Heimatgemeinde, den Arbeitgeber, einen Verein bzw. eine Organisation oder eine Bildungseinrichtung (bei „Burgenland radelt zur Schule“). Mit etwas Glück kann man bereits ab einer eingetragenen Fahrt pro Woche tolle Preise gewinnen, darunter Sportgewand, Hotel- und Wellness- sowie Genussgutscheine. Das Winterradeln ist jetzt abgeschlossen, aber für Immer-Radler wie die Familie Jordan-Lichtenberger und alle, die sich bei Österreich radelt (jetzt auch mit eigener App im Google Play Store https://play.google.com/store/apps/details?id=com.jonasit.fahrradwettbewerb.oer&hl=de_AT oder im Apple Store https://apps.apple.com/at/app/%C3%B6sterreich-radelt/id1452227117?l=en-GB) anschließen wollen, geht es fast nahtlos weiter. Denn schon im März startet die Hauptaktion von "Burgenland radelt"

Also: Aufsatteln, lostreten und dabei sein!

 

Wichtige Links: 

Österreich radelt

Burgenland radelt