Kolumne
Sport? Ich doch nicht!
Lange lebte ich mit dem Gefühl, nie mithalten zu können. Doch dann kam dieser Satz meines Mannes: „Melde dich im Fitnessstudio an.“ Ein einfacher Satz – und doch der Beginn von etwas Großem. Mein erstes Training war Cycling – das werde ich nie vergessen: laute Musik, Herzrasen, brennende Beine, der Gedanke: „Ich schaffe das nie.“ Und trotzdem: Nach dieser Stunde fühlte ich mich lebendig, stärker, mutiger. Dieses kleine Erfolgserlebnis hat etwas in mir entfacht. Bald entdeckte ich die Gruppenfitness für mich. Der Anfang war schwierig, aber mit jeder Stunde wurde es leichter. Sport zu machen ist für mich mittlerweile ein echtes Privileg.
Freiheit im Burgenland
Heute gehe ich dreimal pro Woche ins Fitnessstudio. Die ersten Wochen waren hart – der Körper meckerte, der Kopf zweifelte. Doch mit jedem Training fühlte ich mich stärker: nicht nur körperlich, sondern auch mental. Ich begann, stolz
auf mich zu sein. Und dann ist da das Burgenland – unser kleines Paradies. Wandern durch sanfte Hügel, Radfahren durch Weinberge, kleine Laufstrecken direkt vor der Haustür. Draußen an der frischen Luft zu sein, die Gedanken fliegen zu lassen, ist ein Geschenk. Körper und Geist fühlen sich besser.
Sport in Paraguay
In Paraguay spielt Sport eine große Rolle im Alltag der Menschen. Fußball ist mit Abstand die beliebteste Sportart und ein wichtiger Teil der Kultur – auf den Straßen, in Vereinen und in Schulen ist das Spiel allgegenwärtig. Aber auch andere Sportarten gewinnen an Bedeutung: Handball, Basketball, Tennis und Volleyball werden aktiv betrieben und bieten für jede Altersgruppe Möglichkeiten, sich zu bewegen. Viele Paraguayer nutzen zudem die Parks und öffentlichen Plätze für Aktivitäten wie Laufen, Joggen oder Fitness im Freien.

Kleine Schritte, große Wirkung
Bewegung ist kein Muss, sondern ein Geschenk. Mit der Zeit hat sich nicht nur mein Körper verändert, sondern auch mein Essverhalten. Ich greife bewusster zu Lebensmitteln, die mir guttun, mich stärken und Energie geben. Bewegung und Ernährung hängen zusammen – und plötzlich merke ich, wie sehr sich mein Alltag verändert, wenn ich auf mich selbst achte. Ich habe gelernt: Man kann jederzeit anfangen, auch wenn man spät dran ist. Aus Unsicherheit wird Mut, aus Zweifel Stärke, aus kleinen Schritten ein Lebensstil, der Freude schenkt.
Eure Alejandra

