Gesundheit
Demenzbegleitung im Burgenland neu aufgestellt: Was sich ändert – und was bleibt
Die SDB sind das soziale Dienstleistungsunternehmen des Landes Burgenland und kümmern sich um Pflege, Betreuung und Beratung in der Region. Mit der Neuorganisation der Demenzbegleitung wächst ihr Aufgabenbereich nun um ein weiteres zentrales Angebot.
Pflege- und Sozialberatung als erste Anlaufstelle
Kern des neuen Modells ist Einfachheit: Wer sich Sorgen macht – ob um sich selbst oder um einen nahestehenden Menschen – wendet sich künftig an die Pflege- und Sozialberater:innen der SDB. Sie sind kostenlos erreichbar, führen das Erstgespräch und koordinieren alle weiteren Schritte. Erst wenn sich im Rahmen der Beratung ein konkreter Verdacht auf eine demenzielle Erkrankung ergibt, werden klinische Psycholog:innen des Demenzteams hinzugezogen. Bei weiterführenden Leistungen fallen Selbstbehalte an.
Dieser Ansatz passt zum breiteren Pflegesystem, das das Burgenland in den vergangenen Jahren aufgebaut hat: Das Pflegestützpunktsystem unterteilt das Land in 28 Regionen mit je einem Stützpunkt und insgesamt 70 Subregionen. An diesen Stützpunkten sollen künftig auch Demenzangebote wie Gedächtnistraining und Angehörigengruppen stattfinden – direkt vor Ort, ohne lange Anfahrtswege.

Für bestehende Klient:innen ändert sich nichts
Ein zentrales Versprechen der Neuorganisation: Wer bereits betreut wird, muss sich keine Sorgen machen. Laufende Betreuungen werden von der SDB nahtlos weitergeführt – die gewachsenen Beziehungen zu Berater:innen und Betreuer:innen bleiben vollständig erhalten. Kein Neustart, kein Wechsel der Ansprechperson.
Kontakt & Infos
Die Pflege- und Sozialberatung der SDB ist unter 05 09 44 1111erreichbar. Weitere Informationen zu allen Angeboten – von der Demenzbegleitung bis zur mobilen Pflege – gibt es auf soziale-dienste-burgenland.at.
