Genuss
Das Steckerlfisch in Weiden am Neusiedler See
Steckerlfisch wird rund um den Neusiedler See angeboten. Und im Lokal gibt es auch andere Fischspezialtäten. Aber der Steckerlfisch im gleichnamigen Lokal ist dann doch einzigartig, legendär und weit herum bekannt. „Aber auch viele Einheimische zählen zu unseren Stammgästen“, erklärt Sándor. Und das wiederum, warum er nicht alle Details seiner Marinade verraten will. Jeder soll da ein wenig experimentieren. Paprika und Knoblauch, Salz und Pfeffer, sagt er, seien wichtig.
Und er serviert gerne eine Zitrone und zwei Saucen zum Fisch. Der wird nicht am Teller, sondern auf einer eigenen Folie angerichtet wird – falls man ihn mitnehmen und direkt am See essen möchte. Sauer eingelegtes Gemüse passe hervorragend dazu, sagt er, die milden Salzgurken, die er anbietet und das hausgemachte Brot.
Das dürfte auch Toni Polster so sehen. Warum sonst sollte er zumindest zwei Mal im Jahr hier vorbeikommen, wie Klimo Sándor erzählt.
ZUTATEN
- Makrele
- Öl
- Salz
- Pfeffer
- Paprikapulver edelsüß
- Knoblauch
- Gewürze
ZUBEREITUNG
Wenn der Fisch erst einmal zugeputzt ist, ist zwar die meiste Arbeit schon getan, es dauert dann aber doch noch lange, bis man sich wegen der Köstlichkeit die Finger abschleckt. Denn der entschuppte, ausgenommene und sauber gewaschene Fisch, soll erst einmal zwei Tage in eine Marinade. Zumindest wird er im „Steckerlfisch Weiden“ so zubereitet.
Die Makrelen kommen in eine Würze aus Öl, Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauch und Gewürzen. Alle Details der Gewürzmischung will Küchenchef Gabor, der die Marinade vorbereitet, nicht verraten. Wenn der Fisch mediterraner werden soll, bieten sich Olivenöl, Zitrone und frische Kräuter wie Rosmarin an.
Einen ordentlichen Holzspieß mindestens eine Stunde in lauwarmes Wasser einlegen. Fisch auf die feuchten Stecken stecken. Über Holzkohle 30 bis 40 Minuten grillen, bis die Haut schön knusprig ist. Servieren, genießen, Finger abschlecken.


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